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Über die Zeit


         

Anita Bartl lässt am Samstag, den 25.Oktober um 20.00 h mit "Shalima" ein Märchen hautnah im Figurentheater"Allerhand" in Murg miterleben. Klänge des Didgeridoos von Michael Herbert Rudigiers setzten Akzente. (Info www.anita-in-concert.de )

Bild: Ramsteck

 

„Du wirst dich spüren, wenn dein Spiegel die Liebe ist." Ausdruck des Märchenmusicals "Shalima" von Anita Bartl, mit Erzählung, Gesang, Gitarrenspiel und Tanz. In zauberhaftem Ambiente beginnt sie mit "Es war einmal" und meint doch das "Jetzt und Hier".

Auf dem Weg der Wahrheit, inspiriert von ihrem eigenen Leben, entstand die Idee des Märchens vor rund sieben Jahren, die Musik dazu Stück um Stück. Es erzählt die Geschichte von "Shalima", der kleinen Zauberfee, die eigentlich ganz glücklich sein könnte. Es geht ihr gut. Ihre Freunde, die Tiere, stehen ihr zur Seite, sind ihre ganze Freude. Wenn da nicht diese Stimme wäre - die Stimme der Sehnsucht, die Shalima auf den Weg der Wahrheit ruft mit dem Ziel, die Liebe zu Ihresgleichen zu finden. „Bist Du der, der mir gleicht?"

 

Grenzach-Wyhlen

Von Geistern, Drachen und Zauberfeen

Mit sanfter Stimme sang und erzählte Anita Bartl ihr Märchen „Shalima" im Grenzach-Wyhlener Emilienpark. Bild: Frey

Foto: Frey

Die Bühne ist liebevoll mit Tüchern, Teelichtern und Kerzen dekoriert: die richtige Kulisse für das musikalische Märchen „Shalima" von Anita Bartl, das im Quellenstüble des Seniorenzentrums Emilienpark aufgeführt wurde. Die Musikerin und Sängerin sieht selbst ein bisschen wie eine Märchenfee aus mit ihrem langen weißen Kleid, wenn sie ihr Publikum mit der Geschichte von Shalima in Liedern und Erzählungen in eine Fantasiewelt versetzt. Shalima ist eine Zauberfee, die in einem Zauberschloss mit großem Garten und vielen Blumen und Tieren wie im Paradies lebt. Fröhlich und sorglos lebt sie in den Tag hinein.

Doch es fehlt ihr etwas, sie fühlt eine Sehnsucht nach der wahren Liebe, nach einem Gefährten fürs Leben. Also verlässt sie ihr vertrautes Reich, macht sich auf den Weg ins Ungewisse, kommt schließlich zu einer Burg, in der nur Nachts das Leben erwacht.

Dort begegnen ihr seltsame verzauberte Gestalten: ein Drache, der aus einem See im Kellergewölbe aufsteigt und alle zu verschlingen droht, die sich ihm nähern, ein Geist im alten Rittersaal, ein haariges Monster, ein Kobold und der König und seine Tochter - alle sind verwunschen und von einem bösen Bann belegt. Nur Shalima kann einen von ihnen erlösen und befreien.

Die in Wutöschingen lebende Anita Bartl hat die Texte und Lieder dieses Märchens für Erwachsene und Kinder geschrieben, das von der Kraft der wahren Liebe, von Hoffnung und dem Vertrauen auf die innere Stimme handelt. Es gibt auch schon ein Buch und eine CD von diesem Märchen „Shalima" und in Grenzach war nun am Jubiläumswochenende des Fördervereins Kinder, Jugend und Kultur die Bühnenfassung des Märchenmusicals zu sehen und zu hören. Gefühlvoll und eindringlich, mit klarer Stimme sang Anita Bartl ihre Lieder, begleitete sich mit sanften melodischen Folk-Klängen auf der Gitarre. Zwischendurch erzählte sie mit weicher Stimme von den geheimnisvollen Wesen auf dem Schloss und der rührenden Liebesgeschichte von Shalima und ihrem Prinzen. Mit sphärischen und mystischen Hintergrundklängen wie Rauschen, Brausen und Wind untermalte Michael Herbert Rudigier die Geschichte und erzeugte auf dem Didgeridoo die dunklen, grollenden, unheimlichen Drachen-Geräusche. Es war sicher kein gewöhnliches Märchen, wie es man es sonst vielleicht den Kindern erzählt, sondern mehr eine Art Märchen-Musical mit poetischem Text und melodischen Liedern, die eine Botschaft haben: dass man dem Ruf der inneren Stimme folgen soll und dass echte Liebe alle Zweifel, Furcht und bösen Zauber besiegt. So konnten die - allerdings nicht übermäßig zahlreichen - Kinder und Erwachsenen eine Stunde lang mit Anita Bartls „Shalima" von verwunschenen Prinzen, Drachen und mutigen Zauberfeen träumen.

Roswitha Frey

 

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